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Besuch der Seehundstation Klassenstufe 1

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Am Dienstag, den 13. Mai 2019 besuchten wir, die Klassen 1a, 1b und 1c, die Seehundstation in Friedrichskoog. Dort erfuhren wir allerhand Wissenswertes über diese faszinierenden Meeressäuger und nutzten die Gelegenheit, die Tiere in ihrem Alltag in der Seehundstation zu beobachten.
Bei bestem Wetter machten wir uns zusammen mit unseren Lehrerinnen und einigen Eltern pünktlich um 9.30 Uhr auf den Weg nach Friedrichskoog. Dort angekommen, blieb uns etwas Zeit für eine Stärkung, die bei dem ein oder anderen jedoch kürzer ausfiel. So viel gab es zu entdecken, nicht zuletzt die Seehunde und Kegelrobben im und unter Wasser! Großer Beliebtheit erfreute sich auch der Riesenseehund im Eingangsbereich. Hier konnten wir klettern und einmal sehen, wie so ein Seehund eigentlich von innen aussieht.  
Bald darauf begann die Fütterung der Kegelrobbe Juris sowie der beiden Seehunde Snorre und Mareike. Sie verschlangen Fische und wir staunten über ihre Wendigkeit im Wasser. Im nassen Element erreichen sie eine Geschwindigkeit von bis 35 km/h und beeilen mussten sie sich oftmals, wollten sie nicht, dass die Möwen ihnen ihre Beute streitig machten.
Anschließend wurden wir in drei Gruppen über die Anlage geführt. Sieben Tiere leben dauerhaft in der Station, fünf Seehunde und zwei Kegelrobben, die hier entweder geboren wurden oder aber schon sehr lange zuhause sind. Im Sommer herrscht an der Seehundstation in Friedrichskoog mehr Betrieb. Manchmal werden an diesem Standort bis zu 20 Heuler an einem Tag aufgenommen, bis zu 200 können es in dieser Zeit insgesamt werden. Dass Heuler junge Seehunde sind, die ihre Mutter verloren haben und dringend auf Hilfe angewiesen sind, wussten die meisten von uns. Oft sind sie erst wenige Tage alt und rufen mit einem charakteristischen Laut nach ihrer Mutter. Daher haben sie ihren Namen.
So niedlich diese Tiere auch sind, wir lernten, dass wir uns ihnen nie nähern dürften. Es sind und bleiben Raubtiere, denen wir nur helfen können, indem wir die Polizei verständigen. Diese kümmert sich dann darum, dass sich beispielsweise die Seehundstation Friedrichskoog den Heulern annimmt. Hier werden die Tiere untersucht und mit viel guter, sehr fetthaltiger Milch aufgepäppelt.
Abgerundet wurde dieser Tag von Spielen am Deich, dem Wattwurmspiel und einigen Fangspielen rund um das Thema Wattenmeer. Zufrieden machten wir uns um 13:30 Uhr wieder auf den Rückweg nach Meldorf, wo unsere Mamas oder Papas bereits auf uns warteten. Wir hatten einen schönen Tag und bedanken uns beim Praxispool Dithmarschen, der diese Fahrt großzügig unterstützt hat.
Als Nationalparkschule ist es der Grundschule Meldorf ein besonderes Anliegen, ihren Schülerinnen und Schülern die Nordsee und das Wattenmeer in seiner Einzigartigkeit und Vielfalt näher zu bringen. Dazu konnte dieser rundum gelungene Ausflug beitragen!

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